Willkommen auf der "Netz für Nepal"-Seite

Liebe UnterstützerInnen von "Netz-für-Nepal",

die furchtbare Erdbebenkatastrophe verlangte und verlangt noch immer schnelle finanzielle Hilfe von uns!

Auch unser Krankenhaus in Dhulikhel wurde zum Teil beschädigt, die operativen Abteilungen funktionierten mit Notstrom und wurden zum Zeitpunkt der Katastrophe ununterbrochen genutzt, um den nicht abreißenden Strom von Verletzten zu versorgen.

 

Das sind die schockierenden Resultate der Erdbeben:

8800 Tote, 22.300 Verletzte,

600.000 zerstörte Häuser, 2,5 Mill. Obdachlose,

6,7 Mrd. €  Wiederaufbaukosten

 

Seit dem 1. Aufruf auf dieser Seite bis zum heutigen Tag sind ca. 50.000 € an Spendengeldern nur von den Unterstützerinnen und Unterstützern von "Netz für Nepal" eingegangen und auf das Konto des Dhulikhel-Krankenhauses geflossen.

Für diese großherzige und überaus beachtliche Spendensumme möchte ich mich auch auf diesem Weg sehr herzlich bei Ihnen allen bedanken. Mit Ihrem Geld konnten viele lebenswichtige Dinge, die benötigt wurden, finanziert werden.

Das Geld wurde u. a. für die Finanzierung des Nachschubes an Verbrauchsmaterialien und Medikamenten  verwendet.

Außerdem müssen Zelte, Matratzen und Nahrung für die, um das Krankenhaus lagernden, schon entlassenen Patienten und ihre Angehörigen beschafft werden, die verständlicherweise Angst haben, in ihre zerstörten Dörfer zurückzukehren.

 

Dr. Ram Shresta hat auch deswegen zusammen mit der Universität Kathmandu das

3R-Projekt gestartet:

 

RETURNING – Rücktransport der Überlebenden

REBUILDING – Hilfe beim Wiederaufbau

REHABILITATION- Hilfe beim Rehabilitationsprozess

 

„Netz für Nepal“ unterstützt zusammen mit der Namaste-Stiftung diese Bemühungen weiter.

Das Krankenhaus selbst hat nach dem 2. starken Erdbeben und ca. 400 Nachbeben ebenfalls weitere Schäden an den Gebäuden erlitten, diese werden momentan dokumentiert, um zu entscheiden, inwieweit Reparaturen möglich sind oder ein Abriss und Neuaufbau erforderlich werden.

Von den Außenstationen in den Bergen sind sehr viele schwer beschädigt bzw. komplett zerstört und müssen deswegen in den nächsten Monaten wieder betriebsfähig gemacht werden, um den dort betroffenen Menschen weitere medizinische Hilfe anbieten zu können.

 

Lassen Sie uns bitte weiterhin gemeinsam daran mitwirken, den Menschen in Nepal beim Aufbau einer glücklicheren Zukunft zu helfen.

NAMASTE-Stiftung Gilching

Raiffeisenbank Gilching

IBAN: DE32701693820400000345

(Achtung geänderte Kontonummer!)

BIC:   GENODEF1GIL

KENNWORT: Netz für Nepal

Bitte Adresse für Spendenquittung angeben.

Vielen herzlichen Dank für jeden gespendeten Euro, der zu 100% in Dhulikhel ankommen wird.

Dr. Stefan Völker       

Im März 2016 war ich nun mit 2 Freunden bereits das 6. Mal im Dhulikhel-Hospital. Wir hatte insgesamt 100 kg an Hilfsgütern bei uns und konnten alles unversehrt mit nach Nepal transportieren. Der finanzielle Wert dieser Artikel und der, der bereits nach Nepal mitgenommenen, chirurgischen Instrumente vom Februar diesen Jahres hatte einen Umfang von 22000 Euro. Herzlichen Dank allen SpenderInnnen und Spendern für dieses große Spendenvolumen!

Mit dabei hatte ich dieses Mal auf Wunsch von Dr. Malla 150 Hemden und Hosen für den Op.-Bereich des Klinikums. Diese wurden mir als Spende von der Fa. Bardusch aus Erfurt dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Dhanyabad dafür aus dem dortigen Op. Die Kleidung wurde bereits eine halbe Stunde nach der Übergabe rege genutzt.

Wir haben in dieser Woche mehrere sehr komplexe Operationen bei Patineten am Darm und den Gallengängen durchgeführt. Dr. Malla hat diese Eingriffe äußerst professionell und versiert durchgeführt. Es war für mich eine große Freude und Genugtuung zu sehen, wie die Instrumente vielfach eingesetzt werden und die bisher geleistete Arbeit Früchte trägt.

Im Sommer wird ein Ingenieur des Hospitals, der für die Haustechnik verantwortlich zeichnet, für mehrere Wochen bei einem bekannten Weimarer Ingenieurbüro hospitieren, um Kenntnisse über die Standards im Bereich der Haustechnik-, Brandschutz- und Klinik-Planung zu vertiefen. 

Blick auf den Eingangsbereich des völlig überfüllten Krankenhauses mit den provisorischen Behandlungsplätzen für die neu ankommenden Patienten